Phantom oder Eine Apologie des Stillstands
An der Zeit hat alle Kunst ihre Grenze. Sie muss den Datenfluss des Alltags erst einmal stillstellen, bevor er Bild oder Zeichen werden kann.
(Friedrich Kittler, Grammophon, Film, Typewriter, 1986)
Fliehende Schatten, Satellitenbilder oder vorbeirasende Fahrzeuge,
immer sind es derartig ungreifbare Phänome, die der Kölner R.J.Kirsch künstlerisch zum Stehen bringt.
Neben dem ausgeprägten Interesse für die Formen der Elektrizität, denen er eine Reihe von Konzeptarbeiten widmete,
ist es vor allem die Inszenierung des Stillstands technischer Systeme, die den Künstler inhaltlich beschäftigt.
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