Friedhelm Falke
 

Kontext/Teller mit Zitrone,2018, 2-teilig, 80 x 60 cm und 13 x 18 cm, Acryl und Vinyfarbe auf Nessel, Harzöl und Temperafarbe auf Holz

 

Black Helen 2016, 200 x 160 cm Acryl und Vinyfarbe auf Nessel

 

Helen, Kasimir und Piet, 2017, 200 x 160 cm, Acryl und Vinylfarbe auf Nessel

 

Kontext 2018, 2-teilig, 13 x 18 cm und 200 x 160 cm, Harzöl und Temperafarbe auf Holz, Acryl und Vinyfarbe auf Nessel

 

Biografie

 

 

1958 in Verden / Aller geboren. Studium an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

1986 Stipendium des Kunstvereins Hannover

1990 Barkenhoff Stipendium, Worpswede

1991 Deutscher Künstlerbundpreis

1992 Villa - Massimo - Stipendium, Rom

1995 Stipendium der Künstlerstätte Schloß Bleckede

1997 Jahresstipendium des Landes Niedersachsen Stipendium Künstlerhaus Schloß Balmoral, Bad Ems

1998 Umzug nach Köln

1999 Preisträger des Kunstpreises der Volksbanken und Raiffeisenbanken

2011 Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds

 

 

Einzelausstellungen (Auswahl )

1990 Hachmeister Galerie, Münster; Kunstverein Braunschweig ( Kat.)

1992 Galerie Gruppe Grün, Bremen;

Villa Massimo, Rom (Kat.)

1993 Kunstverein Wolfenbüttel Städtische Galerie Awangarda, Wroclaw, Polen (mit Norbert Schwontkowski; Kat.)

1994 Hachmeister Galerie, Münster

1995 Exakte Wissenschaften, Kunstverein Bremerhaven (Kat.)

1996 Kunstverein Springhornhof, Neuenkirchen (Kat.), Kunst im Dom, Braunschweig (Kat.), Galerie Fahnemann,Berlin

1998 Manchmal am Ende eines Nachmittages....,Preussag AG,Hannover (zusammen mit Andrea Ostermeyer ; Kat.)

Horizont, Forum Vebikus, Schaffhausen,Ch

Zwei Horizonte, Galerie Paul, Bremerhaven

1999 Galerie Altes Rathaus, Worpswede ( zusammen mit Peter-Jörg Splettstößer; Kat.)

Blick zur Seite , Forum Kesselhaus, Hannover

Ein anderer Grund , Künstlerhaus Göttingen ( Kat. Kunstsequenzen, Positionen aus Hannover )

Galerie Renate Schröder, Köln

2000 DUB, Galerie Borkowski, Hannover ( zusammen mit Andrea Ostermeyer)

CANTUS, Hachmeister Galerie, Münster

Gelb um 19.02 Uhr, Allgemeiner Konsumverein, Braunschweig

2001 Blick in einen nächtlichen Garten, Galerie Renate Schröder, Köln

Nachtbilder und Tageszeiten., Niederrheinischer Kunstverein, Wesel ( Kat.)

2003 Die Ausdehnung von Raum und Farbe um 15:30 Uhr, Kunstverein Gifhorn

Licht aus einem anderen Raum, Galerie Borkowski, Hannover

Zimmer am Hafen, Paul Galerie, Bremerhaven

Nappes & Twins, Gothaer Kunstforum( zusammen mit Petra Weifenbach (Kat.)

2003 Nachtbilder und Tageszeiten, Hachmeister Galerie , Münster)

Resonanz, Galerie Schneider, Bonn

2004 Still , Kunstmuseum Heidenheim, Heidenheim (Kat. )

Still, Verein für aktuelle Kunst/ Ruhrgebiet e. V., Oberhausen ( Kat. )

Weiße und grüne Schatten, Kunstverein Wunstorf

Box und weiße Schatten, Galerie Schneider, Bonn

2006 Konkretes Gelb, Galerie Borkowski, Hannover

Kantine, DeutschlandRadio Funkhaus Köln (Kat.)

Raumbild- Wandbild - Bildraum, Kunstraum 28/30, Köln

2007 In anderen Räumen , Galerie Schneider, Bonn

Das gewohnte Bild, kunstundwohnen, Bonn (Kat.)

2008 Galerie Wittenbrink, München

Das gewohnte Bild, Villa Faupel, Bonn

2010 Kunstkontor- Galerie Ulf Larrson, Begriffe, Räume und andere Formen, Köln

Galerie Wittenbrink, München

2012 nonlinear - labs , Berlin

Wahlverwandschaften/ Rekonstruktion, Künstlerhaus Göttingen, mit Gregory Sean Sheehan

Galerie vom Glück und Zufall, Hannover (Kat.)

2013 Circle Game , Roßstr.14 , Köln

2014Kunsthaus Klüber , Weinheim ( zusammen mit Götz Sambale )

Pleasure Kunstverein - Kölnberg ( mit Ivo Ringe , Götz Sambale , Thomas Dietz )

2015Wunsch , Galerie Graf & Schelble , Basel ( mit Michael Jäger )

Galerie Falkenberg , Hannover ( mit Michael Jäger )

Christ König Kirche , Neuss

Kunsthalle Cloppenburg ( mit Matthias Dämpfle)

Dr. Carl Dörken Stiftung, Herdecke

2016 Grenze und Rand , Hachmeister Galerie , Münster ( Kat.)

2017 Echoes , Galerie Carla Reul , Bonn

Grünes Rauschen , Galerie Falkenberg , Hannover

 

Arbeiten in öffentlichen und privaten Sammlungen

Landesbank Stuttgart, Stadtsparkasse Stade, Niedersächsische Sparkassenstiftung,

Bezirksregierung Hannover, Bezirksregierung Lüneburg, Deutsche Bank Luxembourg,

VGH Hannover, Sammlung der Volksbank Hannover, Sprengel Museum Hannover, Land

Niedersachsen, Land Rheinland - Pfalz, Von der Heydt Museum Wuppertal, Kunsthalle

Bremerhaven, Landesbank Bremen, Sammlung Daimler - Chrysler Stuttgart,

Kunstmuseum Heidenheim, WGZ Bank Düsseldorf, Sammlung EON München,

Deutsche Apotheker - und Ärztebank, Sparkasse Offenburg,

Clemens Sels Museum Neuss, Sammlung Simpfendörfer Wiesbaden, Kunstmuseum Gelsenkirchen

 

 

Friedhelm Falke

Curtiusstraße 4

50935 Köln

Telefon 0221 - 9526470

Mobil 0173 - 5158734

Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Web http://www.friedhelmfalke.de/

 

 

Statement

Malerei an der Schnittstelle, Grenze und Rand

Beiläufige Beobachtungen, ziellose Blicke des Alltags werden manchmal zum Ausgangspunkt meiner Bilder. Solche Wahrnehmungen - die Illumination eines Raumes, eine bestimmte Färbung der Wände, das Ineinanderfließen von Licht und Raum - werden zum Ausgangspunkt meiner Arbeit. Eigenartige Augenblicke, in denen Licht und Farbe, Raum und Zeit ineinander fallen. In der Erinnerung kehren sie als Bilder zurück. Die Mehrzahl meiner Bilder sind konzentriert auf wenige Farben und ihre Abtönungen. Es entstehen Bilder, die sich auf Räume oder Architekturen zurückführen lassen, die immer an der Grenze zwischen Raumdarstellung und Abstraktion positioniert sind. Parallel dazu arbeite ich an freien ungegenständlichen Arbeiten, die sich mit der Syntax der Formelemente  auseinandersetzen. Aus diesen beiden Themen haben sich verschiedene Werkreihen gebildet. Beispielsweise die Gates oder die Helen Bilder. Bildübergreifend sind es besonders die Randzonen, Grenzen, Überschneidungen, Transparenzen, die unterschiedliche Konsistenz von Farbe, die mich beschäftigen. 

Seit einigen Monaten habe ich eine neue Werkreihe begonnen: kleine naturalistische Stillleben, die ich in Beziehung setzte zu meinen größeren ungegenständlichen Arbeiten. Es ist ein Kontext der Gegensätze, formal wie auch inhaltlich und überraschenderweise doch stimmig. Fokussiert sich der Blick auf das Stilleben, untersucht Licht Räumlichkeit und Textur so weitet sich das Blickfeld im ungegenständlichen, geht über die Bildgrenzen hinaus.

 

 

Malerei und Schachspiel 

Etwas salopp formuliert könnte man sagen: Malen ist wie Schachspielen. Beide Metiers sind sehr alt. Beiden gemeinsam ist das definierte Spielfeld und die Spielfiguren - in der Malerei sind es Grund, Farbe und Form - und doch ergeben sich immer neue Zusammenhänge und neue Möglichkeiten. 

 

Friedhelm Falke  September 2011